Filmtagebuch: Street Fighter – Legacy

Von  //  4. Februar 2011  //  Tagged: ,  //  Keine Kommentare

Ein ungewöhnliches aber erfrischendes Regie-Duo geben Kampf-Choreograf und Action Darsteller Joey Ansah und der ebenfalls im Martial-Arts-Bereich profilierte Jon Foo (TEKKEN, REVENGE OF THE WARRIOR) ab. Die beiden beweisen mit diesem sehr kurzen und windschnittigen Glanzstück nicht nur ihr zweifelsfrei vorhandenes handwerkliches Verständnis für treibend in Szene gesetzte Action-Set-Pieces. Denn mehr als ein einziger Kampf vor diffus gezeichnetem erzählerischen Hintergrund ist STREET FIGHTER: LEGACY nicht geworden. Von einem erklärten Fanboy hab ich mir sagen lassen, das die Moves direkt aus der Spielvorlage entnommen wurden und diese Verfilmung bei deren Anhängern äußerst wohlwollend aufgenommen wurde. Kann man selbst dann verstehen, wenn man mit dem Beat ‚em up nicht viel Erfahrung hat denn Energiebälle und ähnliche übernatürliche Schmankerl veredeln diesen gelungenen Einstand. Ein fast schon visionärer Ausblick darauf, was eine wirklich radikale, völlig entschlackte und aufs Wesentliche reduzierte Gameverfilmung so alles leisten könnte. Gerne mehr davon.

USA 2010 / Regie: Joey Ansah, Jon Foo

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Über den Autor

Aufgewachsen inmitten der pulsierenden Film-Metropole Merkstein/Rheinland mit ihren schillernden Kino-Palästen, umgeben von hochkarätigen Stars, Regisseuren und Filmkritikern blieb Marco Siedelmann nicht viel anderes übrig, als selbst Filmjournalist zu werden. Er schreibt u. a. für critic.de, deadline und negativ.

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