Perfect Sense

Von  //  30. August 2011  //  Tagged: ,  //  Keine Kommentare

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Die Epidemiologin Susan wird zu ihrem Chef berufen, um den Fall eines Lastwagenfahrers zu untersuchen. Dieser hatte einen heftigen Gemütsausbruch mit Weinkrämpfen und danach seinen Geruchssinn verloren. Merkwürdig, doch nicht so schlimm, denkt Susan, bis ihr mitgeteilt wird, daß nicht nur in diesem Krankenhaus, sondern auf der ganzen Welt mehrerer dieser Fälle in den letzten 24 Stunden aufgetreten sind. Während sie sich auf die Suche nach der Ursache macht, breitet sich die Krankheit weiter aus und macht auch vor ihr selbst nicht halt. In der Zwischenzeit hat sie eine spontane Beziehung mit dem Koch Michael begonnen, der ebenfalls nicht verschont bleibt. Eines Tages dann verfällt die gesamte Menschheit einem barbarischem Fress-Flash und verliert anschließend komplett auch den Geschmackssinn…

Bei Seuchenfilmen finde ich eigentlich immer die Zeitspanne der Verbreitung der Seuche am bedrohlichsten und diese zieht sich hier über den ganzen Film, wobei gewissermaßen nur eine Seuche durch eine weitere abgelöst wird. Da diese hier mit den menschlichen Sinneswahrnehmungen zusammenhängen zu scheinen, kann man sich in etwa denken, wo das alles hinführt, ich werde es aber trotzdem nicht (im Unterschied zum Fantasy Filmfest-Programmheft) verraten, denn die Steigerung wird dramaturgisch geschickt angewandt. Die parallel dazu verlaufende Liebesgeschichte ist dann sehr erfolgreich darin, zu verdeutlichen, wie sich dieser allgemeine Verlust im Individuum manifestiert. Auch sind die von Eva Green und Ewan McGregor gegebenen Figuren äußerst glaubwürdig und gerade wegen ihrer charakterlichen Schwächen auch sehr sympathisch – das ist kein makelloses Heldenpaar, daß gegen den Weltuntergang kämpft, sondern spiegelt die angeknackste Menschheit, die man trotz aller Verfehlungen dann doch irgendwie gern hat. (Und – falls das jemand als „selling point“ benötigt – beide Darsteller ziehen auch relativ oft blank.) Obwohl der Film ein durchaus diffiziles Menschenbild transportiert – die Welt, von der wir hier stellvertretend hauptsächlich Glasgow zu sehen bekommen, versinkt im Verlauf der Handlung durchaus im Chaos, aber nicht alle Menschen nehmen an Plünderungen und Gewalt teil, es gibt auch welche, die den anderen helfen – bleibt er trotz nur wenigen Action- und Katastrophenszenen auch konsequent spannend. In erster Linie ist das aber ein wirklich trauriger und bewegender Film, der die Sentimentalitäts-Schraube glücklicherweise nur manchmal bei der Musik ein wenig zu weit dreht.

GB/Deutschland/Schweden/Dänemark 2011, Regie: David Mackenzie


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Über den Autor

Alex Klotz ist ein Zelluloid atmendes Wesen und betreibt den Blog hypnosemaschinen. Alex Klotz hat nie als Tellerwäscher, Aushilfsfahrer oder Kartenabreisser gearbeitet und gedenkt das auch in Zukunft nicht zu tun.

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