Lizard Woman

Von  //  25. November 2011  //  Tagged: , ,  //  Keine Kommentare

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Oops, eine Forschertruppe lässt ein Dämonenkästchen fallen und rettet sich in ein Blockhaus im Wald. Dumpfe Bassgeräusche kommen aus Sam Raimis Grab: ich weiss schon, dass Sam noch nicht tot ist, aber irgend etwas dreht sich da drin. Wild schwenkende Kamera. „Sieh mal, da oben, die Geckos! Die machen mir Angst!“ Die Geckos da oben sind nur kurz im Bild, aber es reicht, um zu sehen, dass sie a) tot und b) angeleimt sind. Trotzdem irgendwie hübsche Tierchen, und deshalb nicht wirklich horribel. Waren Tausendfüßler ausverkauft?

Nackte Brüste. Besessenheit. Kurz: nichts Neues unter der Sonne. Mitunter liefert der Regisseur Hinweise, nicht ganz talentlos zu sein, aber das reicht nicht wirklich.

Die Polizei wundert sich („Vieles deutet auf Mord hin, aber ich seh‘ überhaupt keine Verletzungen“) und unsere bis dato praktisch ignorierte Heldin, eine Schriftstellerin, die etwas seltsam rüberkommt, dürftig spielt und auf deutsch entnervend gesprochen wird, gerät ins Zentrum des… eh… Geschehens.
Ein Interviewer: „Miss Kwan, Sie verloren Ihre Eltern schon als Kind. Das müßte eigentlich ein traumatisches Erlebnis für Sie gewesen sein. Merkwürdigerweise bezeichneten Sie aber dieses tragische Ereignis als Fügung des Schicksals. Was genau meinen Sie mit Fügung des Schicksals?“ Weiterreden, nicht antworten lassen: Obwohl sie skeptisch ist, schreibt sie über Schamanismus. „Ein zentraler Punkt Ihrer Forschungen scheint der Aberglaube zu sein. Das ist doch paradox, oder?“ Ja, ist es. Auch paradox: es macht mehr Spass, über den Film zu schreiben, als ihn zu sehen.

Was sehen wir noch? Geckomist in der Wohnung der Heldin. Eine Tote. Die alte Haushälterin läuft hysterisch kreischend durch die Nacht („Hilfe! Hilfe! Es verfolgt mich, helft mir! Helft mir! Bitte bitte, helft mir! Es kommt immer näher! Ist denn hier niemand? Ah Gottseidank, da ist jemand!“)
Minute 60: Ja, unsere Heldin ist besessen. Minute 65: Ah, ein netter Einfall. Minute 72: Ein Exorzismus. (Mit – 77 – etwas Gore.) Minute 88: na gottseidank, der Held stirbt. Minute 92: Wie, das war jetzt das Ende? Eh…

Kurz: Lizard Woman ist zu doof, um ernst genommen zu werden, und nicht doof genug, um Spass zu machen. Warum die Thailänder unbedingt jenen Ball aufnehmen wollen, der den Italienern vor 20 Jahren aus den Händen gerutscht ist, ist mir nicht ganz klar: mitunter kommt dabei ja charmanter Unfug heraus, aber noch ist uns kein asiatischer Lenzi erstanden.

Tuk kae phii, Thailand 2004, Regie: Manop Udomdej


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Über den Autor

Andreas Poletz (1185 bis 1231), aus Chorazin gebürtig, beschrieb seine Seele als »einen schrecklichen Sturm, umhüllt von ewiger Nacht«, und behauptete, dass er aus Verzweiflung begann, seine Hände und Arme zu zerfleischen und mit den Zähnen bis auf die Knochen zu zernagen (incipit manus et bracchia dilacerare et cum dentibus corrodere useque ad ossa). Ist aber nicht wahr.

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