DVD: Colombiana

Von  //  16. März 2012  //  Tagged:  //  Keine Kommentare

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Kolumbien und seine Drogenkartelle. Favelas soweit das Auge reicht. Hubschrauberflug, Gelbfilter an. In der flirrenden Hitze rennt eine Schülerin um ihr Leben. Eben wurden Vater und Mutter erschossen. Vom Oberdrogenboss. Dank eines fiesen Messerstichs konnte sie entkommen, den Mikrochip hat sie geistesgegenwärtig geschluckt. Hinter ihr die Killer, zu Fuß, mit der Crossmaschine, mit dem SUV. Behende wendet sie die Tricks aus der Parcours-Running-Oberstufe an, geschickt setzt sie ihre Körpergröße ein. Und nur mit einem Rutsch ins Kanalsystem kann sie den Schurken entkommen.

In Amerika angekommen, findet sie Unterschlupf bei der Verwandtschaft und wird zur stahlharten Killerin ausgebildet. Doch eigentlich geht es ihr nur um eines: Rache an den Mördern ihrer Eltern. Da sie als Markenzeichen stets eine mit Lippenstift gemalte Orchidee auf der Brust der Opfer hinterlässt (sie selbst heißt Cateleya) ist ihr bald CIA und FBI auf den Fersen. Doch dies ist Absicht, denn sie hat einen geheimen Plan…

Wer bei dieser Plotbeschreibung an einen Abklatsch von LEON – DER PROFI (1994) denkt, hat Recht und Unrecht zugleich. Sicherlich ist es ein probates Mittel, mit einer einst erfolgreichen Story noch einmal, upgedated, das Publikum zu melken – andererseits fokussiert sich der Film überhaupt nicht auf die Ausbildungssituation, noch auf das Verhältnis von Schüler und Meister. Das Thema des ungleichen Teams aufgrund des Altersunterschieds spielt in COLOMBIANA keine Rolle. Nach dem Schnitt ist Cateleya gut 15 Jahre älter, extremst durchtrainiert und für alle Männer auf und vor der Leinwand eine bestaunenswerte Schönheit in knappsten Klamotten. Dass sich der Film von Actionszene zu Actionszene hangelt, ist die eine Sache (und manchmal so tut, als wäre er ein James Bond-Verschnitt). Die andere: er ist vollkommen ironiefrei.

Freilich ist es auch erfreulich, nicht permanent mit Onelinern zugemüllt zu werden (wie angenehmerweise verstärkt in jüngeren Produktionen des Actionkinos aus Hollywood zu bemerken ist), andererseits kann der Film derart humorlos und bar jeder Meta-Ebene seinem eigenen Anspruch nicht gerecht werden. Ein Film, der vollkommen recycelt ist, der keinerlei Originalität besitzt, ist heutzutage ohne Reflexion der eigenen Struktur und des Genres kaum denkbar. So nimmt er sich also ernst, wo es nichts ernst zu nehmen gibt. Stellvertretend sei die Szene genannt, in der Cateleya sich für einen Lebensweg entscheiden muss: sofort Killerin zu werden (was sie eigentlich möchte), oder erst in die Schule zu gehen, um eine gereifte Persönlichkeit zu werden (bevor sie dann anschließend eine gewissenlose Killerin wird). Abgesehen davon, wie absurd runtergebrochen primitiv diese Szene gebaut ist, wird in ihr, um seinen Standpunkt zu verdeutlichen, der Meister seine dicke Wumme ziehen und willkürlich einen Autofahrer erschiessen. Im ausbrechenden Chaos ist Cateleya entsprechend geschockt und als die Polizeisirenen erklingen, da gehen sie einhellig von dannen. Erst mal Abitur!

COLOMBIANA, USA/Frankreich 2011; Regie: Olivier Megaton.


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Über den Autor

Michael Schleeh schaut vor allem asiatische Filme. Seit ein paar Jahren betreibt er das Blog SCHNEELAND und schreibt Reviews für verschiedene Webseiten. Indisches Regionalkino ist sein aktuellstes Ding. ~~ Michaels Filmtagebuch: http://letterboxd.com/schneeland/ ~ Michaels Twitter: @mono_micha

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